Windpocken

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Windpocken Schwangerschaft

Gefahr der Windpocken in Schwangerschaft:

Windpocken in der Schwangerschaft sind nur dann für Schwangere gefährlich wenn man Sie noch nicht hatte.

windpocken bei erwachsenenEine Windpocken Infektion in der Schwangerschaft ist außerdem relativ selten, da die meisten Menschen die Windpocken in der Kindheit hatten bzw. geimpft sind kommt es kaum zu Infektionen in der Schwangerschaft.


Windpocken bei Schwangerschaft

Wenn ein Verdacht auf Windpocken in der Schwangerschaft besteht, muss sofort eine ärztliche Diagnose und Behandlung erfolgen, da diese Infektionskrankheit für die Mutter und das Neugeborene durchaus gefährlich ist.
Bei einer Infektion mit den Viren während einer Schwangerschaft kann angeborenen Missbildungen des Neugeborenen kommen. Wenn die Mutter während der Geburt an Windpocken leidet kann innerhalb von 5 Tagen nach der Geburt eine Ansteckung passieren, dabei kann die Infektion beim Baby mit sehr schweren Komplikationen verlaufen.

Windpocken bei Schwangerschaft

Die Windpocken sind nur dann gefährlich wenn die schwangere Frau sie noch nicht hatte. Wenn Sie nicht genau wissen ob Sie schon Windpocken hatten kann Ihr Arzt einen Test auf Antikörper machen und feststellen ob Sie gegen Windpocken immun sind.

Schwangere bitte aufpassen!

Schwangere Frauen sollten in Ihrer Schwangerschaft besonders auf Windpocken aufpassen, achten Sie in Ihrem Umfeld und bei befreundeten Familien ob die Windpocken bei jemanden ausgebrochen sind. Halten Sie sich dann unbedingt fern um eine Ansteckung mit Windpocken in der Schwangerschaft zu vermeiden.

Das Mutterschutzgesetz

Das Mutterschutzgesetz regelt den Umgang mit schwangeren Abnehmerinnen wie zum Beispiel das Beschäftigungsverbot bei Windpocken. Die bekannte Kürzung des Mutterschutzgesetzes lautet MuSchG und die darin festgelegten Richtlinien (Mutterschutzrichtlinienverordnung – MuschRiV) sind für alle verbindlich.

Das MuSchG richtet sich wie der Name erahnen lässt nur an werdende Mütter, die sich in einem befristeten oder unbefristetem Arbeitsverhältnis befinden. So kann man sagen, dass das Mutterschutzgesetz für schwangere Frauen in geringfügiger Beschäftigung, für Hausangestelle, Heimarbeiterinnen, Auszubildende und Erzieher gilt. Windpocken und andere Viruserkrankungen können für Schwangere und ihre ungeborenen Kinder zu einer Gefährdung werden und bis zu dauerhaften Gesundheitsschäden führen. Der Arbeitsplatz soll mit Hilfe der gesetzlichen Richtlinien vor einen Verlust geschützt werden. Dieser Kündigungsschutz hält bis zu einen gewissen Zeitpunkt nach der Geburt des Kindes.

Das MuSchArbV (Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz) weist die aktuellen Regelungen des Gesundheitsschutzes auf und kann jederzeit eingesehen werden.

Grundsätzlich gilt, dass Schwangere verpflichtet sind, ihren Arbeitgeber über ihre veränderte Situation zu informieren. Nur nach einem Informieren ist es dem Arbeitgeber möglich, die Bestimmungen des Mutterschutzes anzuwenden. Neben dem Bestehen der Schwangerschaft ist der errechnete Entbindungstermin eine für den Arbeitgeber notwendige Information.

Pflichten des Arbeitgebers

Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, nach der Mitteilung der Schwangerschaft die Aufsichtsbehörde zu informieren. Der §1 der Mutterschutzrichtlinienverordnung legt fest, dass der Arbeitgeber eine Einschätzung potenzieller Gefährdungen vornehmen muss. Diese Einschätzung beinhaltet sowohl die körperliche Belastung wie auch die Gefahr durch hochansteckende Viruserkrankungen wie zum Beispiel Windpocken. Dieser Einschätzung müssen gegebenenfalls Schutzmaßnahmen folgen, wie zum Beispiel das Erstellen von Beschäftigungsverboten. Bei einem Auftreten von Viruserkrankungen wie Windpocken, Masern und Co kommt in den meisten Fällen der Betriebsarzt zum Einsatz. Mit Hilfe von speziellen Bluttests ist es möglich, die Abwehrstoffe von Windpocken und Co festzustellen. Für eine Weiterbeschäftigung der schwangeren Angestellten trotz ansteckender Viruserkrankungen ist es notwendig, dass die Blutuntersuchungen einen bestimmten Richtwert einhalten. Liegen die Antikörper außerhalb der als empfohlen erachten Richtwerte ist ein Beschäftigungsverbot zum Schutz der Schwangeren unumgänglich.

Ist es nicht möglich einen serologischen Bluttest vorzunehmen, ist ein Beschäftigungsverbot unumgänglich, um die schwangere Arbeitnehmerin und ihr ungeborenes Kind vor Krankheiten wie Windpocken zu schützen. Die Gefahr vor ansteckenden Krankheiten wie Windpocken, Masern und Co ist zu hoch, um bei unzureichenden Testergebnissen ein Risiko einzugehen und die Schwangere weiterarbeiten zu lassen.

Die Bezeichnung Beschäftigungsverbot bedeutet, dass für einen Zeitraum über mehrere Wochen, grundsätzlich während des Auftretens von Windpocken in der Einrichtung, die Tätigkeit als Erzieherin nicht ausgeführt werden darf. Sinkt das Infektionsrisiko oder ist gänzlich auszuschließen, darf die Arbeit nach dem Abklingen der Windpocken wieder aufgenommen werden. Deutlich seltener werden schwangere Beschäftigte während eines Ausbruchs von ansteckenden Erkrankungen in andere Arbeitsbereiche versetzt. Der Arbeitgeber ist nach dem §11 des 1 Absatzes des MuschG dazu verpflichtet, dass während des Beschäftigungsverbotes das durchschnittliche Gehalt vergütet werden muss.

Sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und acht Wochen nach der Entbindung wird das Mutterschaftsgeld. Der Zahlungszeitraum des Mutterschaftsgeldes verlängert sich auf zwölf Wochen bei Mehrlings- und Frühgeburten.

Kategorie: Allgemein