Windpocken

Windpocken Bilder

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Sind Sie unsicher ob das wirklich Windpocken sind?
Windpocken Bilder
zeigen Ihnen das Aussehen des Hautausschlages bei Varizella Zoster Virus.

Zu Beginn des Ausschlages sehen Sie auf den Fotos nur kleine stecknadelgroße Pickelchen. Diese breiten sich in kurzer Zeit aus und bedecken dann einen großen Teil des Körpers. Auf den Bildern sieht man die Windpocken sehr deutlich.

Windpocken Bilder: Symptome in Form eines Ausschlags treten zwei Wochen nach der Ansteckung auf

Die Windpocken Bilder zeigen sich in den meisten Fällen zwischen 14 und 17 Tage nach der Ansteckung. Oftmals leidet das erkrankte Kind kurz vor dem Auftritt der Windpocken Bilder an Glieder- und Kopfschmerzen sowie leichtem Fieber. Ein bis zwei Tage später bilden sich zunächst am Rumpf und am Gesicht rote Flecken.


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In mehreren Schüben breitet sich der Ausschlag über den Körper aus. Typisch für die Windpocken Bilder ist das Auftreten der roten Stellen am behaarten Teil des Kopfes. Möglich ist die anschließende Ausbreitung des Ausschlages auf die Gliedmaßen. Selten ist der Befall von Nase, Augen, Genitalien, After und der Mundschleimhäute. Die Hautrötungen nehmen Größen bis zu den Abmessungen einer Linse an und gehen häufig mit einem Juckreiz einher.

Windpocken

Windpocken Bild – von Thomas Netsch [Public domain], via Wikimedia Commons.

Windpocken Bilder

Die Windpocken gelten als eine der häufigsten Infektionskrankheiten bei Kindern. Über 90 Prozent aller Jugendlichen leiden vor Abschluss des 14. Lebensjahres an der Erkrankung. Der Erreger ist das Varizella-Zoster-Virus, welches der Gruppe der Herpesviren angehört.

Die Übertragung der hochansteckenden Viren erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Dazu bedarf es keines direkten Kontaktes mit einer infizierten Person. Die Erreger überleben in der Luft und überwinden Distanzen von einigen Metern. Die Windpocken zählen zu den sogenannten “fliegenden Infektionskrankheiten”.

Daher stammt der Name der “Wind”-Pocken. Nach der Infizierung beläuft sich die Inkubationszeit auf acht bis 28 Tage. Diese besagt, wie viele Tage zwischen Ansteckung und den ersten Symptomen der Erkrankung vergehen. Symptomatisch für die Krankheit ist das Auftreten typischer Windpocken Bilder: ein Hautausschlag mit kleinen Bläschen. Die Ansteckungsgefahr beginnt zwei Tage, bevor der Ausschlag auftritt. Sie bleibt erhalten, bis das letzte Bläschen verkrustet. Letzteres nimmt zwischen fünf bis zehn Tage in Anspruch.

Hautausschlag bildet gefüllte Bläschen aus

Im weiteren Verlauf der Krankheit verändern sich die Windpocken Bilder. Die roten Stellen bilden Bläschen aus. Die vergehende Zeit zwischen den ersten Symptomen und den Bläschen variiert. Bei manchen Kindern treten diese bereits nach mehreren Stunden auf, in anderen Fällen vergehen Tage. Die mit einer klaren Flüssigkeit gefüllten Bläschen weisen leichte Dellen auf. Besagte Füllung ist hochansteckend. Eine alternative Bezeichnung für die Windpocken Bilder in Form der angesprochenen Bläschen ist der Begriff der “Pusteln”.

Ausschlag führt zu Juckreiz – beim Kratzen drohen Narben und Entzündungen

Obwohl der Ausschlag juckt, ist auf das Kratzen zu verzichten. Unterlässt das Kind dies nicht, besteht die Gefahr, dass Narben zurückbleiben. Anderenfalls ist der Verlauf der Krankheit in den meisten Fällen gutartig. Es verbleiben keinerlei Folgen. Neben den angesprochenen Narben existiert ein weiterer Grund, das Kratzen zu unterlassen.

Bei aufgekratzten Bläschen drohen Infektionen der Haut bis hin zur Blutvergiftung. Empfehlenswert ist es daher, die Fingernägel der Kinder so kurz wie möglich zu schneiden. Bei häufigem Kratzen helfen dünne Handschuhe aus Baumwolle.

Letzte Phase der Windpocken: Pusteln platzen auf und verkrusten

In der nächsten Phase des typischen Verlaufs der Windpocken Bilder platzen die Bläschen auf. Das erfolgt – wie beim Auftritt des Ausschlags – erneut schubweise. Anschließend verkrusten die Bläschen. Nach weiteren ein bis zwei Tagen fällt die Kruste ab. Die Stellen, an denen sich Pusteln befanden, sind nach dem Abfallen der Kruste noch über längere Zeit in Form heller Flecken sichtbar. Ehe besagte letzte Anzeichen der Windpocken verschwinden, vergehen einige Wochen.

Therapie: Linderung des Juckreizes

Bei Verdacht auf Windpocken sucht der Patient unverzüglich einen Arzt auf. Die Bläschen grenzen die Windpocken von anderen typischen Kinderkrankheiten ab. Das erleichtert die Diagnose. Bluttests zur Absicherung des Verdachts sind lediglich in seltenen Fällen vonnöten. Die hohe Ansteckungsgefahr erfordert eine vorherige telefonische Warnung des Arztes, um den Kontakt mit anderen Patienten minimal zu halten.

Die Therapie der Windpocken begrenzt sich auf die Behandlung der Symptome. Der Arzt verschreibt Salben oder Tropfen, die der Patient auf die vom Hautausschlag betroffenen Stellen aufträgt. Das lindert den Juckreiz. Das Auflegen von feuchten, kühlenden Kompressen verfolgt dasselbe Ziel.

Hauteiterungen und Infektionen, die durch das Kratzen entstehen, erfordern eine antibiotische Salbe. In seltenen Fällen führt eine Hauteiterung zu einer Gehirnhautentzündung. Ein steifer Nacken, starke Kopfschmerzen, empfindliche Reaktionen auf Berührung und womöglich Erbrechen deuten auf eine entsprechende Erkrankung hin.

Die sofortige Behandlung im Krankenhaus ist unumgänglich. Präventiv steht eine Impfung gegen Windpocken mit abgeschwächten Erregern zur Verfügung. Je nach Hersteller des Präparats ist die Impfung ab einem Alter von neun bis zwölf Monaten nach der Geburt möglich.

 

Windpocken bei Erwachsenen – oftmals mit Komplikationen verbunden

Der genannte Verlauf der Erkrankung und die Windpocken Bilder bedeuten in der Regel für Kinder keine Gefahr. Nach der überstandenen Krankheit besteht eine lebenslange Immunität gegen die Erreger. Dennoch verbleiben die Viren im Körper. Eine erneute Reaktivierung droht in Zeiten von Stress und bei einem geschwächten Immunsystem. In diesem Fall führt der Ausbruch der Erreger nicht zu erneuten Windpocken, sondern zu einer Form der Gürtelrose. Die hohe Infektionsgefahr bei Windpocken im Kindesalter begründet das seltene Auftreten derselben im Erwachsenenalter. Zugleich ist der Krankheitsverlauf im Erwachsenenalter weitaus schwerer und oft an Komplikationen geknüpft. Die Pusteln zeigen sich bei Erwachsenen in größerer Anzahl. Bis zu einer Woche lang treten neue Bläschen auf, die anschließend aufplatzen und verkrusten. Das Fieber als Begleiterscheinung der Krankheit steigt mitunter auf über 40 Grad Celsius an. Mögliche Komplikationen von Windpocken bei Erwachsenen stellen eine Lungenentzündung, eine Gehirnhautentzündung und Probleme im Magen-Darm-Bereich dar.

Quelle: 13:13, 5. Mai 2005 . . Thomas Netsch (Diskussion) . . 1371 x 1384 (111021 Byte) (*Beschreibung: Kleinkind mt Windpocken im Gesicht*Quelle: selbst fotografiert am 14. Juni 2004 *Fotograf: Thomas Netsch *Lizenzstatus: Public Domain

Dieses Bild wurde (oder wird hiermit) durch den Autor, Thomas Netsch auf Wikipedia auf Deutsch, in die Gemeinfreiheit übergeben. Dies gilt weltweit.

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Die Bilder von Kindern mit Windpocken wurden von unterschiedlichen Quellen freigegeben, die notwendigen Lizenzen finden Sie im Impressum unserer Seite. Sollten Rechtansprüche auf eines der verwendeten Bilder bestehen bitten wir Sie sich an unsere Redaktion zu wenden.

Kategorie: Allgemein