Windpocken

Windpocken -

Windpocken Krankheitsverlauf

Wie verläuft die Infektionskrankheit:

Der Krankheitsverlauf bei Windpocken beginnt mit allgemeinen manchmal nicht zuzuordnenden Krankheitsymptomen. Damit Sie die Infektion besser und schneller erkennen können informieren wir hier über den Windpocken Krankheitsverlauf.


Windpocken Krankheitsverlauf

Nach der Infektion mit Varizelle und den charakteristischen Symptomen können in der Regel bis zu 2 Wochen liegen. Die Viren verbreiten sich in dieser zeit im Körper und vermehren sich. Nach den Vorsymptomen tritt der typischer Hautausschlag auf. Zuerst kommt es zu stecknadelgroßen flachen roten Flecken am ganzen Körper, die sich innerhalb von Stunden verdicken. Die Flecken werden dann zu Bläschen, die wenn Sie eine Kruste gebildet haben, abfallen. Nach einer zeit von 1 Woche bis 2 Wochen ist von den äußeren Symptomen nichts mehr zu sehen.

Krankheitsverlauf im Überblick

Der Verlauf der Windpocken Infektion gliedert sich in folgende Abschnitte:

Vorstadium der Windpocken: ( 2-3 Tage )

  1. Erkältungsartige Symptome
  2. Müdigkeit und allgemeines Krankheitsgefühl
  3. nächtliches schwitzen

 

Hauptstadium der Windpocken: ( 5-10 Tage )

  1. vereinzelte kleine, runde oder halbrunde, rote Flecken
  2. beginnend an Rücken, Bauch und Leistengegend
  3. innerhalb von Stunden verdicken sich die Flecken zu Bläschen
  4. Bläschen breiten sich „über Nacht“ schubweise über den ganzen körper aus
  5. die Bläschen füllen sich mit Flüssigkeit (wie keine Eiterpicke)
  6. stark quälender Juckreiz am ganzen Körper
  7. Kopfschmerzen, Hitzegefühl und Gliederschmerzen
  8. seltener Fieber

Die Symptome dauern für ca. 10 Tage an. Nach Abklingen der Beschwerden sind die Viren aber nicht einfach „weg“, sondern sie ziehen sich in ein Versteck zurück: In Spinalganglien, das sind große Nervenknoten rechts und links der Wirbelsäule, verbleiben die Viren in einem „latenten“ Zustand bis zu einer Reaktivierung.

Windpocken – Für immer Immun?

Wer die Windpocken Symptome überstanden hat ist ein Leben lang immun gegen diese Infektion, die körpereigene Abwehr also das Immunsystem kennt jetzt den Erreger und merkt sich die Struktur des Viren. Bei einer erneuten Infektion wird sich Ihr Immunsystem so verhalten das die Viren sich nicht mehr vermeheren können und es auch zu keinerlei Symptomen kommt. Das Varizella-Zoster-Virus verschwindet aber nicht aus dem Körper und bleibt nach dem Abheilen der Windpocken an den Nervenenden in einer Art Winterschlaf. Dies kann dazu führen das die Viren nach einer jahrzehnte langer Ruhepause wieder aktiv werden und im Erwachsenenalter wieder Ausbrechen und eine Gürtelrose verursachen.

Windpocken Komplikationen

Risikofaktoren der Windpocken Infektion:

Windpocken Komplikationen kommen in den wenigsten Krankheitsverläufen vor.  Achten Sie trotzdem auf auffällige Symptome die nicht zur Krankheit passen. Besondere Vorsicht bei Vorerkrankungen, geschwächtem Immunsystem und schlechtem Allgemeinzustand des Betroffenen.

Windpocken Komplikationen

Welche Komplikationen können bei Windpocken auftreten?

 

Der normale Krankheitsverlauf einer Windpocken Infektion löst bei gesunden Personen keine Komplikationen aus. Gefährlich kann die Krankheit bei Neugeborenen Babys und Menschen mit Vorerkrankungen und geschwächten Abwehrsystem sein.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem starken Juckreiz, verhundern Sie das Aufkratzen der Bläschen, da es dadurch zu einer bakteriellen Infektion kommen kann.

 

Komplikationen im Überblick

  1. Es kann zu einer bakteriellen Entzündung der Bläschen, einer sogenannten Sekundärinfektion kommen.
  2. Eine Komplikation ist auch das Entstehen einer Hirnhautentzündung, die Meningitis, diese entsteht wenn die Viren über die Nerven oder Blutbahn in das Gehirn wandern, daraus kann sogar eine Gehirnentzündung (Enzephalitis) verursacht werden
    Anzeichen Meningitis: – sehr starke Kopfschmerzen und hohes Fieber, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit
  3. selten aber möglich sind Leberschädigungen und Hepatitis oder sogar REYE Syndrom
  4. Gelenkentzündung (Arthritis)
  5. sehr selten Varizellen-Lungenentzündung

 

  • Wer ist ein Risiko Patient?
  1. Vorerkrankte Kinder und Kinder mit geschwächten Abwehrkräften
  2. Schwangere und Neugeborene
  3. Erwachsene die noch keine Windpocken hatten und Vorerkrankungen haben


Windpocken Behandlung

Erfolgreiche Windpocken Behandlung bei Kindern

Die Windpocken Behandlung wird bei Kindern fast immer durch die Eltern erfolgen. Da die Windpocken für gesunde Menschen keine gefährliche Krankheit sind kann eine Behandlung fast in allen Fällen zu Hause stattfinden

Windpocken Symptome

Windpocken Behandlung

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Vor einer Windpocken Therapie:

Bevor eine Behandlung der  Windpocken Infektion beginnt, wird Ihr Kind in der Regel einem Kinderarzt vorgestellt.

Es ist außerdem in erster Linie wichtig Ihrem Kind oder der betroffenen Person ein ruhiges Umfeld und eine beschützte Atmosphäre zu schaffen. Danach werden Maßnahmen zur Linderung des Juckreizes getroffen. Sie müssen dabei das Aufkratzen der Bläschen verhindern und auf Sauberkeit und Hygiene achten, um eine bakterielle Entzündung zu verhindern.

  1. vermeiden Sie große Wärme und Schwitzen vermeidet
  2. Kalte Umschläge lindern den starken Juckreiz
  3. juckreizstillende Medikamente (Zinksalben)
  4. Antihistaminika
  5. weite Bekleidung die nicht am Körper anliegt

Windpocken Behandlung

Kein Baby oder Kind ist vor Windpocken sicher und daher sollte die Windpocken Behandlung auch sorgfältig durchgeführt werden. Die ersten Symptome sind ein Ausschlag und rote Flecken, die zuerst im Gesicht und am Körper auftreten, die auch noch sehr stark jucken.

Windpocken Pickel Duaer - Ausschlag bei einem Kind

Windpocken Pickel Duaer – Ausschlag bei einem Kind

Danach breiten sich diese Flecken in Schüben am ganzen Körper aus, bis hin zu den Genitalien und selbst auf dem Kopf sind diese dann zum Schluss.

Damit das Kind bei der Windpocken Behandlung sich nicht die roten Pusteln aufkratzen kann, sollten die Nägel ganz kurz geschnitten werden. Bei Babys und Kleinkinder sollte man zusätzlich noch weiche Baumwollhandschuhe oder Fäustlinge anziehen. Somit ist auf jeden Fall sicher das nach der Windpocken Behandlung keine Narben zurück bleiben.

Aber um wirklich ganz sicher zu sein, sollte für die Windpocken Behandlung ein Arzt aufgesucht werden. Allerdings muss dem Arzt der Verdacht mitgeteilt werden, denn auch während der Windpocken Behandlung sind diese noch ansteckend.


Die Ansteckung kann sowohl über die eigentlichen Pocken, wie auch durch Niesen oder Husten übertragen werden. Durch die Übertragung durch den Wind bekamen sie auch ihren Namen, also Windpocken.

Der Arzt wird dann dafür sorgen, dass es keinen Kontakt zu anderen Patienten gibt, sodass vor der Windpocken Behandlung durch den Arzt niemand mehr angesteckt werden kann. Wer einmal diese Erkrankung hatte, der ist dagegen immun. In seltenen Fällen können die Windpocken bei Menschen ausbrechen, die diese schon einmal als Kind hatten, dann ist es aber eine Gürtelrose.

Zur Windpocken Behandlung wird vom Arzt meistens eine Salbe verordnet, die den Juckreiz einige Stunden lindern. Aber auch vereinzelt werden noch Tropfen für die Windpocken Behandlung verschrieben, damit dann auch wirklich nur wenig oder gar kein Juckreiz mehr vorhanden ist. Sollte das Kind noch Fieber haben, dann sollte ein Mittel gegen das Fieber bei der Windpocken Behandlung gegeben werden. Dies sollte ein Mittel mit Paracetamol sein, denn dieser unterdrückt das Fieber und hilft das dieses dann auch weg gehen kann. Allerdings darf es kein Mittel sein, indem der Wirkstoff Acetylsalicylsäure enthalten ist, da dieser sich bei den Windpocken negativ auswirkt und zu einer schweren Allgemeinerkrankung führen kann.

Wer nicht so gerne viele Medikamente verabreichen möchte, der kann selbstverständlich bei Fieber auch Wadenwickel machen, oder diese noch zusätzlich bei der Windpocken Behandlung anwenden. In wenigen Fällen gibt es auch einen schwereren Verlauf, aber dafür gibt es einen Saft, der die Genesung unterstützt. Ansonsten helfen wie bei vielen anderen Erkrankungen auch noch die Liebe und Fürsorge der Eltern. Natürlich darf das Kind noch normal essen und trinken, damit es auch bald wieder fröhlich durch die Gegend springen kann. Wichtig ist das sich das Kind die Pusteln nicht aufkratzt, ansonsten kann es zu Infektionen kommen und im schlimmsten Fall bleiben Narben zurück.

Nach ca. 7 bis 10 Tagen ist die Krankheit überstanden und das Kind danach wieder gesund. In der Regel sind die Kinder danach immun und werden diese nicht mehr bekommen. Egal wie viele Kinder in der Nähe sie auch bekommen, ihr Kind wird sie nicht mehr bekommen. In ein Krankenhaus muss ein Kind nicht.

Windpocken und wann zum Arzt

Wenn ein Verdacht auf Windpocken besteht sollten Sie direkt Ihren Arzt anrufen und auf den Verdacht hinweisen. Ihr Kinderarzt wird Sie bei Windpocken nicht in das Wartezimmer setzen um andere kleine Patienten zu schützen. Gehen Sie auch sofort zum Arzt wenn im Krankheitsverlauf Entzündungen an den Augen oder bemerkbare Geräusche in der Lunge auftreten.

 


Varizella Zoster Virus

Varizellen

Das Varizella Zoster Virus gehört zur Familie der Herpesviren und kommen weltweit vor, Ihr einziges Reservoir ist der Mensch. Weitere Herpesviren können Lippenbläschen oder andere Infektionskrankheiten verursachen.


Windpocken Erreger:

Varizellen -> Familie Herpesviridae -> Unterfamilie Alphaherpesvirinae

Gattung Simplexvirus

      1. Spezies Herpes Simplex Viren 1 (HSV-1 oder HHV-1)
      2. Spezies Herpes Simplex Viren 2 (HSV-2 oder HHV-2)
      3. Spezies Herpes B Viren

Gattung Varicellovirus

    1. Spezies Varizella-Zoster-Virus (VZV) oder Humanes-Herpes-Virus-3 (HHV-3)
    2. Spezies Suides Herpesvirus 1 (Pseudowut-Virus)
      (quelle wikipedia)
  1. Varicella-Zoster-Viren – 200 nm großes Virus
  2. Varicella-Zoster-Viren werden über die Schleimhäute des Rachens oder der Augen aufgenommen
  3. vermehren sich in den angrenzenden Lymphknoten
  4. Ausbreitung im ganzen Körper – Ausbruch der Windpocken
  5. Varicella-Zoster-Viren bleiben lebenslang im Körper und
  6. Viren ruhen an den Ganglien, den Nervenenden am Rückenmarks und Gehirn
  7. nach Jahren kann eine erneute Aktivierung der Viren stattfinden
  8. die Viren wandern dann weiter und verursachen Gürtelrose

Varizellen Prognose

Ein sicherer Schutz vor Windpocken kann teilweise durch die Windpocken-Impfung gewonnen werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Kinder mit eine zweistufigen Impfung vor einer Infektion mit Varizella-Zoster-Viren zu schützen. Die Kinder werden im Alter von 11 bis 14 Monaten geimpft. Die Impfung kann als Kombinationsimpfung zusammen mit Masern Mumps und der Röteln Impfung durchgeführt werden.

Auflistung der Varizellen Erreger:
www.medizin-kompakt.de/erkrankungen/infektionen-3/infektionskrankheiten-nach-6-infektionsschutzgesetz/windpocken-seite-1

Windpocken Bilder

Windpocken Bilder

Sind Sie unsicher ob das wirklich Windpocken sind?
Windpocken Bilder
zeigen Ihnen das Aussehen des Hautausschlages bei Varizella Zoster Virus.

Zu Beginn des Ausschlages sehen Sie auf den Fotos nur kleine stecknadelgroße Pickelchen. Diese breiten sich in kurzer Zeit aus und bedecken dann einen großen Teil des Körpers. Auf den Bildern sieht man die Windpocken sehr deutlich.

Windpocken Bilder: Symptome in Form eines Ausschlags treten zwei Wochen nach der Ansteckung auf

Die Windpocken Bilder zeigen sich in den meisten Fällen zwischen 14 und 17 Tage nach der Ansteckung. Oftmals leidet das erkrankte Kind kurz vor dem Auftritt der Windpocken Bilder an Glieder- und Kopfschmerzen sowie leichtem Fieber. Ein bis zwei Tage später bilden sich zunächst am Rumpf und am Gesicht rote Flecken.


Windpocken Bilder

Windpocken

In mehreren Schüben breitet sich der Ausschlag über den Körper aus. Typisch für die Windpocken Bilder ist das Auftreten der roten Stellen am behaarten Teil des Kopfes. Möglich ist die anschließende Ausbreitung des Ausschlages auf die Gliedmaßen. Selten ist der Befall von Nase, Augen, Genitalien, After und der Mundschleimhäute. Die Hautrötungen nehmen Größen bis zu den Abmessungen einer Linse an und gehen häufig mit einem Juckreiz einher.

Windpocken

Windpocken Bild – von Thomas Netsch [Public domain], via Wikimedia Commons.

Windpocken Bilder

Die Windpocken gelten als eine der häufigsten Infektionskrankheiten bei Kindern. Über 90 Prozent aller Jugendlichen leiden vor Abschluss des 14. Lebensjahres an der Erkrankung. Der Erreger ist das Varizella-Zoster-Virus, welches der Gruppe der Herpesviren angehört.

Die Übertragung der hochansteckenden Viren erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Dazu bedarf es keines direkten Kontaktes mit einer infizierten Person. Die Erreger überleben in der Luft und überwinden Distanzen von einigen Metern. Die Windpocken zählen zu den sogenannten „fliegenden Infektionskrankheiten“.

Daher stammt der Name der „Wind“-Pocken. Nach der Infizierung beläuft sich die Inkubationszeit auf acht bis 28 Tage. Diese besagt, wie viele Tage zwischen Ansteckung und den ersten Symptomen der Erkrankung vergehen. Symptomatisch für die Krankheit ist das Auftreten typischer Windpocken Bilder: ein Hautausschlag mit kleinen Bläschen. Die Ansteckungsgefahr beginnt zwei Tage, bevor der Ausschlag auftritt. Sie bleibt erhalten, bis das letzte Bläschen verkrustet. Letzteres nimmt zwischen fünf bis zehn Tage in Anspruch.

Hautausschlag bildet gefüllte Bläschen aus

Im weiteren Verlauf der Krankheit verändern sich die Windpocken Bilder. Die roten Stellen bilden Bläschen aus. Die vergehende Zeit zwischen den ersten Symptomen und den Bläschen variiert. Bei manchen Kindern treten diese bereits nach mehreren Stunden auf, in anderen Fällen vergehen Tage. Die mit einer klaren Flüssigkeit gefüllten Bläschen weisen leichte Dellen auf. Besagte Füllung ist hochansteckend. Eine alternative Bezeichnung für die Windpocken Bilder in Form der angesprochenen Bläschen ist der Begriff der „Pusteln“.

Ausschlag führt zu Juckreiz – beim Kratzen drohen Narben und Entzündungen

Obwohl der Ausschlag juckt, ist auf das Kratzen zu verzichten. Unterlässt das Kind dies nicht, besteht die Gefahr, dass Narben zurückbleiben. Anderenfalls ist der Verlauf der Krankheit in den meisten Fällen gutartig. Es verbleiben keinerlei Folgen. Neben den angesprochenen Narben existiert ein weiterer Grund, das Kratzen zu unterlassen.

Bei aufgekratzten Bläschen drohen Infektionen der Haut bis hin zur Blutvergiftung. Empfehlenswert ist es daher, die Fingernägel der Kinder so kurz wie möglich zu schneiden. Bei häufigem Kratzen helfen dünne Handschuhe aus Baumwolle.

Letzte Phase der Windpocken: Pusteln platzen auf und verkrusten

In der nächsten Phase des typischen Verlaufs der Windpocken Bilder platzen die Bläschen auf. Das erfolgt – wie beim Auftritt des Ausschlags – erneut schubweise. Anschließend verkrusten die Bläschen. Nach weiteren ein bis zwei Tagen fällt die Kruste ab. Die Stellen, an denen sich Pusteln befanden, sind nach dem Abfallen der Kruste noch über längere Zeit in Form heller Flecken sichtbar. Ehe besagte letzte Anzeichen der Windpocken verschwinden, vergehen einige Wochen.

Therapie: Linderung des Juckreizes

Bei Verdacht auf Windpocken sucht der Patient unverzüglich einen Arzt auf. Die Bläschen grenzen die Windpocken von anderen typischen Kinderkrankheiten ab. Das erleichtert die Diagnose. Bluttests zur Absicherung des Verdachts sind lediglich in seltenen Fällen vonnöten. Die hohe Ansteckungsgefahr erfordert eine vorherige telefonische Warnung des Arztes, um den Kontakt mit anderen Patienten minimal zu halten.

Die Therapie der Windpocken begrenzt sich auf die Behandlung der Symptome. Der Arzt verschreibt Salben oder Tropfen, die der Patient auf die vom Hautausschlag betroffenen Stellen aufträgt. Das lindert den Juckreiz. Das Auflegen von feuchten, kühlenden Kompressen verfolgt dasselbe Ziel.

Hauteiterungen und Infektionen, die durch das Kratzen entstehen, erfordern eine antibiotische Salbe. In seltenen Fällen führt eine Hauteiterung zu einer Gehirnhautentzündung. Ein steifer Nacken, starke Kopfschmerzen, empfindliche Reaktionen auf Berührung und womöglich Erbrechen deuten auf eine entsprechende Erkrankung hin.

Die sofortige Behandlung im Krankenhaus ist unumgänglich. Präventiv steht eine Impfung gegen Windpocken mit abgeschwächten Erregern zur Verfügung. Je nach Hersteller des Präparats ist die Impfung ab einem Alter von neun bis zwölf Monaten nach der Geburt möglich.

 

Windpocken bei Erwachsenen – oftmals mit Komplikationen verbunden

Der genannte Verlauf der Erkrankung und die Windpocken Bilder bedeuten in der Regel für Kinder keine Gefahr. Nach der überstandenen Krankheit besteht eine lebenslange Immunität gegen die Erreger. Dennoch verbleiben die Viren im Körper. Eine erneute Reaktivierung droht in Zeiten von Stress und bei einem geschwächten Immunsystem. In diesem Fall führt der Ausbruch der Erreger nicht zu erneuten Windpocken, sondern zu einer Form der Gürtelrose. Die hohe Infektionsgefahr bei Windpocken im Kindesalter begründet das seltene Auftreten derselben im Erwachsenenalter. Zugleich ist der Krankheitsverlauf im Erwachsenenalter weitaus schwerer und oft an Komplikationen geknüpft. Die Pusteln zeigen sich bei Erwachsenen in größerer Anzahl. Bis zu einer Woche lang treten neue Bläschen auf, die anschließend aufplatzen und verkrusten. Das Fieber als Begleiterscheinung der Krankheit steigt mitunter auf über 40 Grad Celsius an. Mögliche Komplikationen von Windpocken bei Erwachsenen stellen eine Lungenentzündung, eine Gehirnhautentzündung und Probleme im Magen-Darm-Bereich dar.

Quelle: 13:13, 5. Mai 2005 . . Thomas Netsch (Diskussion) . . 1371 x 1384 (111021 Byte) (*Beschreibung: Kleinkind mt Windpocken im Gesicht*Quelle: selbst fotografiert am 14. Juni 2004 *Fotograf: Thomas Netsch *Lizenzstatus: Public Domain

Dieses Bild wurde (oder wird hiermit) durch den Autor, Thomas Netsch auf Wikipedia auf Deutsch, in die Gemeinfreiheit übergeben. Dies gilt weltweit.

Windpocken Bilder

Windpocken Bilder

Die Bilder von Kindern mit Windpocken wurden von unterschiedlichen Quellen freigegeben, die notwendigen Lizenzen finden Sie im Impressum unserer Seite. Sollten Rechtansprüche auf eines der verwendeten Bilder bestehen bitten wir Sie sich an unsere Redaktion zu wenden.

Gürtelrose

Gürtelrose

Die Gürtelrose ist die zweite Krankheit durch die Varicella-zoster-Viren. Sie tritt nach Jahren einer Windpocken-Infektion aus und kann bei Erwachsenen schwere Schäden verursachen. Wir informieren über die Symptome und Anzeichen einer Gürtelrose.


Gürtelrose Erreger:

Die Gürtelrose, auch Herpes zoster genannt wird wie die Windpocken durch das Varicella-zoster-Virus ausgelöst. Die an den Nervenwurzeln im Rückenmark eingelagerten Viren werden reaktiviert und wandern von den Nervenenden bis unter die Haut, wo Sie die Gürtelrose auslösen.

Der volkstümliche Name Gürtelrose bekamm die Krankheit weil Sie hauptsächlich in der Lendenregion im Gürtelbereich auftritt und dort eine Art Wundrose bildet. Die Gürtelrose kann aber auch an anderen Stellen (bsp. Hals,Nacken) auftreten.
An Gürtelrose erkranken ca. 20 bis 25% der Menschen die auch an einer Windpocken Infektion erkrankt sind. Die Altersverteilung der Gürtelrose Betroffenenliegt bei 2 bis 3% unter 10 Jahre und mehr als die Hälfte aller Gürtelrose Betroffenen sind über 40 bis 50 Jahre alt.

Gürtelrose Symptome

Die Symptome einer Gürtelrose sind im Gegensatz zu Windpocken örtlich sehr begrenzt. Die Gürtelrose tritt in den Regionen auf, in denen die betroffenen Nerven (Hirnnerv oder Rückenmarksnerv) Ihre Bahnen haben.


Vorsymptome Gürtelrose

  1. Abgeschlagenheit und Krankheitsgefühl
  2. leichtes Fieber
  3. Brennende Haut

Hauptsymptome Gürtelrose

  1. gerötete Bläschen
  2. Auftreten in Wundrose oder Rosetten
  3. Bläschen füllen sich mit Blut
  4. nach 3 – 5 Tagen platzen die Bläschen auf und verkrusten danach

 

Gürtelrose Behandlung

 

Bei einem Verdacht auf Gürtelrose oder unklarem Hautauschlag der auf eine Gürtelrose hindeutet ist es angeraten sofort Ihren Arzt aufsuchen, da die Behandlung bei Gürtelrose sofort beginnen muss.

Die Einnahme eines antiviralen Medikamentes z.B. Aciclovir, verkürzt den Krankheitsdauer der Gürtelrose und verhinder das Ausbreiten der Viren und damit ebventuelle Folgeschäden.

Deshalb sollten Sie ein geegnetes Medikament in kürzester Zeit – also innerhalb von Stunden einnehmen!

Melden Sie sich dazu telefonisch bei Ihrem Arzt und weisen Sie Ihn auf den Gürtelrosen Verdacht hin, Ihr Arzt wird Sie schnellstmöglich behandeln.Die Einnahme des Antiviralen Medikamentes ist nur in den ersten 3-5 Tagen wirksam.

Interessant: Andere Ländere andere Bräuche? In Ostafrikanischen Ländern wie Marokko benutzen die Menschen bei Herpes Viren Erkrankungen wie Gürtelrose oder Lippenherpes zur Unterstützung der Behandlung eine Creme die einen hohen Anteil an Safran enthält; Safran Cremes Rosa Huile ist eine solche Creme. Lesen Sie hier: wie diese als Herpes Mittel verwendet wird.