Windpocken

Windpocken

Liebe Eltern, liebe Betroffene – hier finden Sie alle wichtigen Informationen, Fakten und Hintergünde zu den Windpocken, der hochansteckenden Kinderkrankheit von der jährlich  über 750.000 Kinder, aber auch  Erwachsene betroffen sind:

Windpocken Ausschlag bei einem Kind

Windpocken Viren bei Kindern!

An alle Eltern die sich jetzt Sorgen machen – zuerst mal – die Windpocken Symptome sind nicht lebensgefährlich für Ihr Kind. Windpocken sind zwar eine Virus-Infektion, aber fast jeder Mensch trägt diese Viren bei sich.

Ihr Kind hat sich mit Windpocken angesteckt? Viele Eltern wissen das es sich bei den Windpocken um eine Kinderkrankheit handelt die in den meisten Fällen, also wenn Ihr Kind ansonsten gesund ist, harmlos verläuft und in 1 bis 2 Wochen ausgestanden ist. Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten Fakten geben.

Was sind Windpocken

windpocken und gürtelrose
Die Windpocken werden
durch das Varicella-Zoster Virus ausgelöst, diese Viren verursachen bei der Erstinfektion die Windpocken.

Im späteren Leben kann man nochmal an diesen Viren erkranken, denn Varicella-Zoster Viren verbleiben im Körper und verursachen auch die gefährliche Gürtelrose.

Die Windpocken treten meist bei Kindern von 2 bis 5 Jahren auf.

 

Themen für Eltern und Betroffene:

windpocken symptome

Symptome


Windpocken – Anzeichen und Symptome:

Fieber und Unwohlsein? Sind das die ersten Anzeichen einer Infektion? Achten Sie beim Kontakt zu anderen Kindern auf Anzeichen von Windpocken Symptome auf Hautausschlag und andere Krankheitsanzeichen.
weiterlesen: Windpocken Symptome

 

 

baby

Ausschlag beim Baby

Windpocken beim Baby und Kleinkind:

Eltern machen sich besonders viele Sorgen wenn es zu einer Erkrankung im frühen Babyalter oder beim Kleinkind kommt. Meisten bekommen die Kinder jedoch erst Windpocken wenn Sie in der Kinderkrippe sind. Was Sie besonders im Babyalter beachten müssen und welche Risiken die Windpocken bei Ihrem Kind verursachen lesen Sie hier: Infektion beim Baby

 

 

windpocken impfung

Impfung

Die Impfung – Sinnvoll oder  wirkungslos?

Nachgewiesen verläuft die Windpocken Infektion bei geimpften Kindern um vieles leichter als bei ungeimpften – Rechtfertigt das aber eine flächendeckende Impfung aller Kinder – diese und viele andere Antworten zur Impfung gegen Windpocken und deren Wirkungen und Nebenwirkungen finden Sie hier: Windpocken Impfung

 

 

Windpocken bei Erwachsenen

bei Erwachsenen

Windpocken auch bei Erwachsenen?

Ehern selten aber doch nicht ungewöhnlich – die Windpocken erst im Erwachsenenalter zu bekommen birgt die besondere Gefahr für Schwangere. Was Erwachsene, Schwangere und Senioren beachten müssen und welche Gefahren die Infektion dann mit sich bringt erfahren Sie hier: Windpocken bei Erwachsenen

 

 

 

natur behandlung

Homöopathie

Natürliche Behandlung bei Windpocken:

Wissen Sie ob eine natürliche Behandlung der Windpocken Symptome durch den Einsatz homöopathischer Mittel möglich ist? Wie die wirksamen Mittel, die auf homöpathischer Basis gegen den Juckreiz helfen und auch die Heilung der Pusteln beschleunigen, erfahren Sie hier: Natürliche Therapie

Erste Hilfe bei Windpocken

Windpocken sind zwar relativ ungefährlich aber hochgradig ansteckend, Wenn Sie bei Ihrem Kind unerklärliche Bläschen und Pickelchen beobachten, achten Sie darauf wie schnell sich diese verbreiten und befragen Sie ihr Umfeld nach Windpocken.

Wenn ein begründeter Verdadcht besteht müssen Sie zum Schutz Ihres Kindes und anderer Kinder – Ihr Kind zu Hause lassen und Ihren Arzt informieren das Sie Windpocken vermuten. Ihr Arzt wird Sie nicht ins Wartezimmer schicken.

Zuerst Windpocken Symptome lindern?

WindpockenWenn Ihr Kind an Windpocken erkrankt, müssen Sie die Symptome lindern. Dabei ist der Juckreiz der Bläschen das unangenehmste Symptom.

Achten Sie darauf das sich das betroffene Kind die Bläschen nicht aufkratzt. Bei Aufkratzen der Windpocken-Blasen können in Folge sogenannte bleibende Pocken-Narben auftreten. Die Behandlung durch den Arzt wird aus der Gabe von Antihistaminika bestehen. Diese werden als Tropfen verabreicht.

Wenn erste Bläschen auftreten können diese mit feuchten Waschlappen abgetupft werden. Kamilletee lindert dabei den Juckreiz. Ihr Arzt wird Ihnen zum Abheilen der Blasen eine Zinksalbe verschreiben, diese sollte in geringer Dosis auf die Bläschen aufgebracht werden.

 

Erste Anzeichen schnell erkennen?

Wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind Windpocken festgestellt wurden, haben Sie sich sicherlich eine Menge von Fragen:

  1. Was sind Windpocken?
  2. Wie verläuft die Infektionskrankheit?
  3. Wie kann man Windpocken behandeln?
  4. Wie lange dauert die Krankheit?
  5. Sind Windpocken ansteckend?

Die Ersten Symptome

  1. Erste Anzeichen sind häufig Quengligkeit
  2. leichtes Fieber
  3. leichte Kopf- und Gliederschmerzen.
  4. nach 2 Tagen vereinzelte kleine rote Flecken
  5. danach typische kleinen Bläschen, Pickelchen
  6. Bläschen füllen sich mit gelblicher Flüssigkeit
  7. sehr starker Juckreiz.

Achten Sie darauf das die Bekleidung des Kindes luftig ist und keine enge Kleidung an den Windpocken Bläschen reibt. Viel Flüssigkeit und eine liebevolle Betreuung des Kindes fördern den schnelleren Heilungsverlauf der Windpocken.

Bis zum Abfallen der verkrusteten Bläschen muss Ihr Kind zu Hause bleiben.

Natürlich denken Eltern bei dem Wort “Virus-Infektion” und Windpocken an eine ernstzunehmende Krankheit und das ist auch gut so, da dadurch die nötige Sorgfalt im Umgang und bei der Pflege des erkrankten Kindes entsteht. Eltern sollten aber bei Windpocken keine unnötigen Ängste aufkommen lassen da die Infektionskrankheit in der Regel gut zu behandeln ist.

Was sollten Sie bei einer Windpocken-Infektion unterlassen?

Geben Sie keine Salben oder Cremes zur Juckreizlinderung ohne ärztliche Absprache. Diese können die Haut luftdicht abschließen und dadurch ein guter Nährboden für eine Sekundärinfektion durch Bakterien sein. Baden Sie Ihr Kind in der Zeit der Bläschen nicht, Waschen Sie es mit einem leicht feuchten Waschlappen.

 

Überblick Windpocken

== Definition, Symptome, Therapie ==

Bei den Windpocken handelt es sich um eine überwiegend im Kindesalter auftretende Infektionskrankheit. Erreger ist der Varizella-Zoster-Virus (VZV), der zu den Herpesviren gehört. Die Varizellen sind äußerst ansteckend. Hat sich eine Person innerhalb einer Familie mit dem Varizellen infiziert, ist davon auszugehen, dass 80 bis 90 % der übrigen Familienmitglieder ebenfalls erkranken.

In der Regel treten die Windpocken im Winter und Frühjahr auf. Ein erhöhtes Risiko besteht bei schwangeren Frauen, die über keinerlei Varizellen-Antikörper verfügen. Eine Infektion des ungeborenen Kindes kann vor allem vor der 20. Schwangerschaftswoche Fehlgeburten oder Missbildungen hervorrufen. Daher sollten schwangere Frauen den Kontakt zu Personen mit einer Varizellen-Infektion meiden.

Vor dem ersten und nach dem 16. Lebensjahr kann eine Varizellen-Infektion zu größeren Komplikationen, etwa einer Kleinhirnentzündung, führen.

== Windpocken Symptome bei einer Varizellen-Infektion ==

Die Windpocken zeigen sich in Form von kleinen roten Flecken. Typischerweise beginnt der Ausschlag am Rumpf, eine Ausweitung erfolgt anschließend über das Gesicht, den behaarten Kopf und zuletzt den Extremitäten.

Die anfangs kleinen Flecken entwickeln sich zu Bläschen mit einem Sekret als Inhalt. Diese trocknen im weiteren Verlauf der Krankheit ein, zurück bleiben dünne Krusten. Kennzeichnend für die Windpocken ist der sogenannte Sternenhimmel, bedingt durch das Nebeneinander neu entstehender und abheilender Bläschen. Neben der Haut können die Schleimhäute von dem Ausschlag betroffen sein.

Neben dem Ausschlag treten bei einer Erkrankung an Windpocken folgende Symptome auf:

–        Juckreiz,

–        Fieber sowie

–        Kopf- und Gliederschmerzen.

Besonders unangenehm ist der Juckreiz. Das ständige Jucken veranlasst den Betroffenen, ständig mit den Fingernägeln zu kratzen. Oftmals verstärken sich die Symptome, Verletzungen sind möglich. Daher empfiehlt es sich, bei einer Erkrankung durch Windpocken die Fingernägel kurz zu halten. Das Fieber ist oftmals von kurzer Dauer und nicht übermäßig hoch.

 

== Verlauf einer Erkrankung mit Windpocken == 

In der Regel treten die ersten Symptome zwei Wochen nach der Varizellen-Infektion auf. Die Gefahr einer Übertragung auf andere Personen besteht zwei Tage vor dem Auftreten der ersten Symptome und endet mit der Verkrustung der letzten Bläschen. Betroffene sollten während dieser Zeit jeden Kontakt mit anderen Personen meiden. Eine Infektion ist durch persönlichen Kontakt und aus einiger Entfernung, sozusagen mit dem “Wind” möglich. Letztere Möglichkeit einer Infektion gab der Krankheit ihren Namen.

Bei Kindern hält die Erkrankung zwischen sieben und zehn Tagen an. Personen jenseits des 16. Lebensjahres müssen mit einem längeren und komplizierteren Verlauf rechnen. Gleiches gilt für Personen, deren Immunsystem von Natur aus geschwächt ist. Neben einer bakteriellen Superinfektion besteht die Möglichkeit, dass sich das Kleinhirn entzündet.

Folgeerkrankungen wie eine Ataxie sind nicht auszuschließen. Darüber hinaus kann sich der Varizella-Zoster-Virus nach Abklingen der Windpocken im Körper verstecken. Zu einem späteren Zeitpunkt tritt dieser in Form einer Gürtelrose (Zoster) in Erscheinung.

 

== Vorbeugende Maßnahmen bei Windpocken ==

Eine Prävention ist durch eine aktive und passive Immunisierung des Körpers gegen den Varizella-Zoster-Virus möglich. Impfstoffe gegen Varizellen sind seit den 90er-Jahren auf dem Markt, ihre Erfolgsquote liegt bei 95 % aller Fälle. Geimpfte Personen zeigen einen wesentlich leichteren Krankheitsverlauf, in einigen Fällen treten keinerlei Symptome auf.

Optimal ist eine Impfung zwischen dem zwölften und 18. Lebensmonat. Für schwangere Frauen, die mit an Windpocken erkrankten Personen Kontakt hatten, ist eine passive Immunisierung mit dem Varicella-Zoster-Immunglobulin angezeigt.

An Windpocken erkrankte Personen sollten jeden Kontakt mit anderen Personen meiden. Dies gilt für den täglichen Umgang ebenso wie für einen Arztbesuch. Bei Auftreten der oben genannten Symptome rufen Betroffene bei ihrem Hausarzt an und vereinbaren einen Termin. Nur durch eine weitestgehende Unterbindung von Kontakten mit anderen Menschen – auch im Wartezimmer des behandelnden Arztes – lässt sich eine Ansteckung vermeiden. Die Gefahr einer Infektion anderer Personen ist erst gebannt, wenn sämtliche Bläschen komplett verkrustet und ausgeheilt sind.

 

== Möglichkeiten einer Therapie von Windpocken ==

Bis zum heutigen Zeitpunkt ist keine effektive Therapie einer Varizellen-Infektion bekannt. Daher gilt allgemein der Grundsatz: Vorbeugen statt heilen. Bei Auftreten der ersten Symptome ist Bettruhe angezeigt. Fieber lässt sich mit Wadenwickeln senken. Spezielle Puder und Lotionen unterdrücken den ohnehin heftigen Juckreiz und das Bedürfnis, sich laufend zu kratzen. Kurze Fingernägel verhindern, dass sich die Betroffenen durch das Kratzen verletzen und infizieren. Sind die Schleimhäute in der Mundhöhle von den Windpocken betroffen, helfen weiche Speisen, die wenig Säure enthalten.

 

Antibiotika zeigen bei einer Varizellen-Infektion keine Wirkung. Der behandelnde Arzt verschreibt sie jedoch, wenn eine bakterielle Superinfektion auftritt. Für Kinder ab dem zwölften Lebensjahr und Patienten mit geschwächtem Immunsystem eignen sich Virostatika, die den Verlauf der Windpocken abmildern.

Um einen optimalen Heilungserfolg zu erzielen, sind Virostatika innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome zu verabreichen. Aspirin kann bei Kindern mit einer Varizellen-Infektion zum gefährlichen Reye-Syndrom führen, als Alternative ist Paracetamol zu empfehlen.

 

Der beste Schutz gegen die Windpocken ist die Impfung. Diese ist als Einzelimpfung oder kombiniert mit einer Immunisierung gegen Masern, Röteln und Mumps verfügbar. Eine flächendeckende Impfung der Bevölkerung gegen Windpocken erfolgt seit 1995 in den USA.

Das Ergebnis ist ein Rückgang der Krankheitsfälle um 80 Prozent. Daher sollten sich Kinder sowie ältere Menschen gegen Windpocken impfen lassen, um deren Ausbreitung zu unterdrücken.

Das Video: Wie wichtig sind Impfungen gegen Kinderkrankheiten

In diesem Video erfahren Sie wie sich die Impfung gegen Windpocken auf die Krankheit auswirkt:


 

Viren – Bestandteil unseres Körpers:

Zuerst sollten Sie wissen das jeder Mensch von einer Vielzahl Viren besiedelt ist. Viren sind keine eigenständigen Zelllebewesen sondern hochinfektiöse Partikel die in bestehenden Zellen leben. Von geschätzten 2 Millionen Virenarten sind bisher nur etwa 3000 Viren erforscht und bekannt.

Nicht alle Viren sind für den Menschen gefährlich – Forscher gehen sogar davon aus das der Mensch ohne Viren nicht lebensfähig wäre.

Sogar in unseren Genen, unserem Erbgut kommen Viren vor – so sind die bekannten Retroviren für die Abschaltung der Immunabwehr verantwortlich – erst dadurch kann ein menschliches Embryo in der Gebärmutter herranreifen – ohne die Funktion des Virus würde der weibliche Körper die Eizelle des Mannes abstoßen.

 

Der erste Kontakt mit den Viren:

Die Windpocken auslösenden Varizellen-Viren besiedeln jeden Menschen und ein Schutz vor Ihnen ist nicht möglich. Auch eine frühzeitige Immunisierung durch die Windpocken-Impfung schützen nicht vor dem Kontakt.

Da die Viren meist im Kindesalter Kontakt zu uns aufnehmen verläuft die Infektion da meist harmloser als im Erwachsenenalter. Das liegt daran das das Immunsystem im Kindesalter einfach lernfähiger ist und noch nicht so starke Reaktionen gegen die fremden Organismen ausbildet.

Wie schützen Eltern Ihre Kinder vor Windpocken

Viele Eltern machen sich um die Gesundheit Ihres Kindes Sorgen und möchten das es keine Windpocken bekommt. Hier beginnen sich die Meinungen zu teilen und die Experten zu streiten.

Lass ich mein Kind Impfen oder der “Natur Ihren Lauf” ?

Bei einem sind sich die Experten einig – einen wirkungsvollen Schutz der die Herpes-Zoster Viren von uns fernhält gibt es nicht. Das heist jeder Mensch, oder fast jeder wird von den Viren in Besitz genommen. Früher oder später. Also können Eltern auch Ihre Kinder nicht 100% schützen.

Ob die Impfungen durch die Pharmaindustrie propagiert werden ist unklar.

Eine Kinderärztin aus Ihrer Praxis:

Der Verlauf der Windpocken unter geimpften Kindern ist um ein vieles leichter und kürzer als bei nichtgeimpften Kindern. Dies liegt allein schon daran das mit einem Lebendimpfstoff geimpft wird und das Immunsystem des Kindes deswegen schon Antikörper gegen die Varizellen gebildet hat. Kinder können auch noch 1 bis 2 Tage bei Auftreten der Windpocken nachgeimpft werden.

Das  tut Ihr Arzt

Wenn die Windpocken ausgebrochen sind sollten Sie Ihren Arzt telefonisch verständigen, die meisten Kinderärzte haben für Windpocken Sonderregelungen und man muss nicht im Wartezimmer warten. Der Kinderarzt wird dann eine Behandlung der Windpocken Symptome beginnen. Bei Windpocken können nur die Symptome behandelt werden da es eine Therapie gegen die Viren nicht gibt. Kinderärzte behandeln die Windpocken dann mit Zinkmixturen, Lotions und Fenistil.

Wichtig in der Zeit der Bläschen: Nicht in den Augen reiben und Bläschen nicht aufkratzen.

Wann kann mein Kind wieder in den Kindergarten gehen

“Man kann als allgemeingültige Regel sagen, das Windpocken nicht mehr anstecken können, wenn die Bläschen auf der Haut verkrustet sind und abfallen und keine neuen Bläschen hinzukommen.”

Kinder die in eine Einrichtung wie den Kindergarten oder in die Kinderkrippe gehen, brauchen genauso wie Schulkinder eine “Gesundschreibung” vom Kinderarzt. Die Gesundschreibung ist die Bestätigung das dass Kind nicht mehr ansteckend ist und die Windpocken überstanden hat.sind. Kinderärzte bestellen Kinder meist nach 7 bis 8 Tagen nach Ausbruch der Windpocken zur Kontrolle und Gesundschreibung.

Was können Eltern bei Windpocken tun?

Sorgen Sie dafür das Ihr Kind in den ersten 7 bis 10 Tagen zu Hause bleibt und in einer behüteten Umgebung gesund werden kann. Verhindern Sie das sich Ihr Kind die Bläschen aufkratzt, dadurch verteilen sich die Viren und es können Narben entstehen. Auch die Krusten uaf den heilenden Bläschen sollten nicht abgerissen werden, dies führt ebenfalls zu einer Narbenbildung. Vermeiden Sie das Ihr Kind Kontakt zu gesunden Kindern oder zu Schwangeren hat. benötigt

Kinder sollten während der Windpocken immer zu Hause bleiben, sie können aber Besuch von Kindern und Erwachsenen bekommen – wenn diese schon die Windpocken hatten.

Themen:

Windpocken – Harmlos – Aber bitte behandeln.

Die Windpocken Infektion ist meist harmlos verlaufend, die Behandlung von Windpocken wird auf die Linderung der Beschwerden beschränkt. Schaffen Sie für Ihr krankes Kind eine ruhige Atmophäre und geben Sie ihm viel zu trinken. Gerade zu Beginn der Krankheit kann der Juckreiz so hoch sein das Ihr Kind sehr jammrig ist und nicht schläft, dann helfen kühlende Umschläge. Hier finden Sie alle Therapie-Maßnahmen bei Windpocken: Windpocken Behandlung

Windpocken Hausmittel

Hausmittel lindern den Juckreiz

  • Bei Windpocken kann man zur Linderung des Juckreizes und zum schnelleren Abheilen der Pusteln neben der ärztlichen Behandlung auch Hausmittel einsetzen.
  • Ein vielfach bewährtes Hausmittel ist das Waschen mit Kamillenbad. Dafür bereiten Sie eine Waschlotion vor. Aus der Apotheke holen Sie getrocknete Kamillenblüten, geben Sie diese in einen Topf und übergießen Sie die Blüten mit kochendem Wasser. Lassen Sie den Topf einige Zeit ziehen. Danach die Blüten in einem Sieb durchstreifen. Die ausgedrückten Blüten mit etwas warme Sud einrühren.
  • Reiben Sie dann mit einem Waschlappen die betroffenen Stellen ein. Die Lösung muss nicht abgewaschen werden und kann am Tag 1-2 mall stattfinden.

Neues zur Windpocken Impfung:

Stiftung Warentest rät von Impfung ab.

Februar 2012 – Nach Untersuchungen von Experten im Auftrag der Stiftung Warentest rät diese von einer Impfung gegen Windpocken ab. Die Stiftung Warentest begründet: Die Impfung gegen Windpocken im Kindesalter hält nicht bis in das Erwachsenenalter an und verursacht einen schwereren Krankheitverlauf bei Erwachsen, die Windpocken-Impfung ist daher für Kinder nicht zu empfehlen.

Stiko, Ärzte und Experten empfehlen Impfung

Hexenschuss - RueckenschmerzDer Berufsverbände der Kinder- und Jugendärzte wertet die Empfehlung der Stiftung Warentest zwar als empfehlenswerte Hilfe, plädiert aber dennoch auf eine Impfung der Kinder. Da in dem Beitrag der Stiftung Warentest ein wichtiger Punkt nicht berücksichtigt wurde. Das ist die Ausbreitung der Windpocken. Die Experten entnehmen aktuellen Studien das zweimal geimpfte Kinder sehr selten oder gar keine Windpocken bekommen.

Außerdem um so mehr Kinder geimpft sind um so höher ist der Schutz das sich die Windpocken nicht verbreiten, somit ist in der Impfung auch ein Nutzen für ungeimpfte Menschen zu sehen.

Fakt ist: Wenn weniger Kinder gegen Windpocken geimpft werden, können mehr Erwachsene mit Varicellen in Berührung kommen, bei Erwachsenen verläuft dann die Windpocken Infektion meist viel schwerer.

Windpocken – Aktuelles:

2012 – Bundestag beschließt Meldepflicht für Windpocken

Am 09.02.2012 beschließt der Deutsche Bundestag in Berlin eine offizielle Meldepflicht für Windpocken. Auch andere Infektionskrankheiten wie Keuchhusten, Mumps und Röteln sind in diesem Beschluß verankert. Der Bundestag hat dazu auch die Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) neu geregelt, diese beinhalten ein Rechtsinstrument, der WHO-Weltgesundheitsorganisation um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. Mit dem Beschluß der Meldepflicht für Windpocken müssen alle Ärzte die Virus-Infektion an übergeordnete Stellen melden.

Redaktion: Warum der Bundestag bei der Meldepflicht für Windpocken die ebenfalls durch Varicella Zoster Viren verursachte Gürtelrose nicht als Meldepflichtig eingestuft hat, obwohl das dortige Ansteckungspotential als ebenso hoch wie bei Windpocken eingestuft wird.

Das Windpocken Virus (Varizellen)

Das Varizellen Virus ist Nanopartikel klein und nur unter dem Elektromikroskop zu erkennen, das Virus kann bis 2 Tage außerhalb des menschlichen Körpers überleben. Kinder und Erwachsen mit Windpocken übertragen das Virus schon 2 Tage vor Ausbruch der Infektion an gesunde Personen. Das Virus wird durch Schmier- und Kontaktinfektion, also durch direkten Körperkontakt oder durch Tröpfcheninfektion, also über Sprechen und Niesen übertragen. Dazu genügen die kleinsten Mengen.

 

Durch die Luft gelangt das Virus kann mit dem Luftzug in alle Regionen und infiziert auch Personen die keinen direkten Kontakt mit Kranken haben. Durch diese Übertragung entstand der Name Windpocken. Eine Übertragung über Gegenstände wie Spielzeug oder Kleidung ist nicht zu befürchten da die Viren in der Aussenwelt, also in der Luft nur etwa 8 Minuten überleben und dann absterben.

Windpocken bei Senioren

Windpocken gelten zwar als Kinderkrankheit , es kommt aber nicht selten vor das die Infektionskrankheit bei Erwachsenen auftritt. Dies geschieht dann wenn diese sich noch nicht mit dem Varizellen Virus infiziert hatten.

Besonders bei Senioren ist die Infektion mit Windpocken nicht ungefährlich. Wenn Windpocken bei Senioren auftreten kommt es oft zu Komplikationen, dazu zählen Seh- oder Hörstörungen und auch die Post-Zoster-Neuralgie, diese verursacht brennende Schmerzen die für lange Zeit anhalten können. Wenn Windpocken bei Seniorenauftreten birgt dies immer auch eine gefahr der Übertragung auf die Familie, speziell auf die Enkelkinder die in Kontakt mit den betroffenen Großeltern kommen.

Windpocken bei Kindern

Wann ist mein Kind nicht mehr ansteckend:

Bei Windpocken gilt eine einfache Regel um die Ansteckungsgefahr einzuschätzen. Wenn die Pickelchen und Bläschen eine feste Kruste haben und gleichzeitig keine anderen neuen Blasen dazukommen, kann man davon ausgehen das der Betroffene nicht mehr ansteckend ist.

Beachten Sie die Bläschen nicht aufzukratzen da das innere gelbliche Sekret hochansteckend ist und sich die Wunde mit Bakterien entzünden kann. Windpocken Patienten müssen isoliert – zu Hause bleiben.

Windpocken Impfung

Windpocken ImpfungDie Impfungen gegen Windpocken sind seit 2004 von der Stiko ( Impfkommision) empfohlen. Die Empfehlung gilt für Kinder im Alter ab 11 Monaten und für noch nicht geimpfte Kinder von 6 bis 17 Jahren.

Außerdem bestehen Impfempfehlungen für verschiedene Berufsgruppen, wie medizinisches Personal, Personla in Kindereinrichtungen und Menschen mit Vorerkrankungen oder Immunschwäche.

Eine Ansteckung mit Windpocken ist auch nach einer Impfung noch möglich, der Krankheitsverlauf ist aber bei geimpften Personen milder.

Wer bekommt Windpocken

Windpocken sind eine der typischen Kinderkrankheiten mit sehr hoher Infektionsgefahr die fast alle Kinder bekommen. Die die große Ansteckungsgefahr der Errger kann man sich vor der Infektion nicht schützen.

- Kinder und Erwachsene

Es kommt aber auch immer wieder vor das Erwachsene diese Krankheit bekommen. Bei Erwachsenen ist der Verlauf der Infektion meist sehr viel schwerer. Wer einmal die Windpocken hatte ist ein Leben lang immun, da sich beim ersten kontakt mit den Viren Antikörper bilden die eine 2 Infektion sehr selten machen.

Gürtelrose

Die Gürtelrose wird wie die Windpocken durch das Varicella-Zoster-Virus hervorgerufen und ist ein schmerzhafter Hautausschlag. Meist ensteht die Gürtelrose weil die Herpes-Viren ist, nach einer Infektion und einer Windpockenerkrankung im Körper verblieben sind und wieder aktiviert worden sind. weiterlesen: Gürtelrose.

Lesen Sie die Krankengeschichte des kleinen Nico (2Jahre)

Erfahrungsbericht über Windpocken

Hexenschuss - RueckenschmerzIm März 2011, unser Sohn Nico hatte gerade eine Mittelohrentzündung hinter sich und war wieder gesund in die Kinderkrippe gegangen – begann es – nach 2 Tagen fanden wir 3 kleine Pickelchen im Gesicht – Windpocken? – Nein daran dachten wir überhaupt nicht – Unser Kind war schließlich geimpft.

Warum unser Kind trotzdem die Windpocken bekam und wie wir mit der Virus Erankung umgingen – lesen Sie hier den persönlichen Erfahrungsbericht vom kleinen Nico und desen Eltern. Windpocken sind bei Kindern keine große Gefahr – wie Sie Windpocken rechtzeitig erkennen und was Nicos Eltern erlebt haben können Sie hier weiterlesen: Windpocken Erfahrungen

Windpocken – NICHT KRATZEN

Wer von Windpocken betroffen ist oder ein betroffenes Kind hat, weiß wie unheimlich stark der Juckreiz ist. Da lässt es sich kaum vermeiden das sich Kinder anfangen zu kratzen.

Sie müssen aus gesundheitlichen Gründen versuchen das Kratzen zu verhindern oder einzuschränken. Beim Kratzen können über die Fingernägel neue Bakterien in die aufgekratzten Bläschen kommen und diese entstandenen Wunden infizieren. Dabei kann es zu Entzündungen und bleibende Narben kommen. Sie bekommen von Ihrem behandelnden Arzt wirungsvolle Medikamente die den Juckreiz bei Windpocken lindern.

Wissen: Fachliche Informationen zur Windpocken-Infektion auf Wikipedia lesen.

Beitrag erstellt am 30.11.2009, aktualisiert am 20.07.2013 Autor: Redaktion
Quellenangaben: Informationen von niedergelassene Hautärzten, RKI und Stiko